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| AKTUELLES
Preisträger
2009 (2. Platz) des KUBO
Kunstpreises für Junge Kunst in Herne. * * *
Im August 2004 wurde das Ölbild Am Tisch von Adam Michnia in die ständige Sammlung des Staatlichen Museums Tivat Montenegro aufgenommen.
AUSSTELLUNGEN (Auswahl) EINZELAUSSTELLUNGEN: März 2010 – Zwischen Traum und Wirklichkeit Gelerie Bredeney in Essen November 2009 – Lange Nacht der Museen in Köln beim Restaurierungsatelier Wojdan Februar 2009 – International Gallery of Jan Siuta in Krakau (Polen) September 2006 Kunst in Krefeld (KIK) März 2006 – Städtische Galerie Rheinhausen (mit Ivica Matijevic) September 2005 MAX PLANCK INSTITUT Mühlheim a.d. Ruhr (mit Martha Deli) Februar 2005 GALERIE OBRAS DE ARTE Krefeld Mai
2004 Surreale Welten GALERIE HERCHENHAHN
Straelen Juni 2009 GALERIE HERCHENHAHN Straelen November 2005 Kleine Formate GALERIE OBRAS de arte in Krefeld Mai 2004 MUSEO CORTIJO MIRAFLORES Marbella/Spanien Mai 2003 GALERY LOKAL Krakòw/Polen (DIN A4 L5 Projekt) 1999-2009 Kunstbombe/KUBO/KUBOSHOW FLOTTMANN - HALLEN Herne September 2001 Stillleben KULTURBÜRO Bergisch Gladbach Dezember 2000 Viertelkreis KUNST-SPEKTRUM DER GKK Krefeld Oktober 2000 Mensch-Natur NATIONALPARK-GEMEINDE St. Andreasberg Dezember 1999 Figurprobleme GALERIE BREDENEY Essen
PRESSESCHAU Der
jüngsten Ausgabe des Heftes „Literatur am Niederrhein“
ist es zu verdanken, dass die Leser von einem Künstler
erfahren, der bislang weitgehend unbekannt war – und dies
nicht verdient hat. Adam Jan Michnia (...) der seit fünf
Jahren in Krefeld lebt und im Editorial knapp und schlüssig
erklärt, dass für ihn ein Bild eine erzählende,
womöglich poetische Idee haben müsse. „Der Anlass,
allein die Wirkungen zeichnerischer und malerischer Mittel zu
untersuchen, wäre für mich zu banal.“ * * * In Gruppenausstellungen war er schon vertreten, doch zeigt er in der Galerie der Kulturfabrik ab morgen, seine erste Einzelausstellung. Das ist bei der handwerk-lichen Qualität der Arbeiten des 30-jährigen (...) schon erstaunlich, sein Debüt mit großformatigen Kohlezeichnungen, kleineren Pastellen und Ölbildern hat Aufmerksamkeit verdient. An der Universität habe er nur das Sprechen über Kunst gelernt, sagt Michnia scherzhaft, sein Handwerk bei Rembrandt und Goya. Bei
(manchen) Bildern ist man geneigt gar nicht mehr von Menschen
zu sprechen, sondern von fremdartigen Wesen (...), doch blicken
die einem so vertraut-einsam an. Da ist eine kafkaeske Isolation
spürbar und einer Melancholie, die zutiefst menschlich
ist, mag einem das Aussehen noch so befremden. * * * Einer
fantastischen Geschichte E.T.A. Hoffmanns scheinen die seltsamen
Figuren entsprungen zu sein, die sich auf manchen Bildern Adam-Jan
Michnias tummeln. * * * Seine
fast immer kleinformatigen Bilder, die so gerahmt sind, als
wenn sie in einem Holzkästchen liegen, sind auf den ersten
Blick nicht sehr aufschlussreich. Lässt sich der Betrachter
auf die Bilder ein, erzählen sie eine literarische Geschichte,
die der eigenen Fantasie entspringt. Das Bild ruft beim Anschauen
Bilder hervor, gibt den Gedanken Futter, und schon kann das
„Kopf-Kino“ beginnen. (Einer
der Bilder) zeigt einen Menschen auf dem Weg zum Horizont. Was
verbirgt sich dahinter, wohin geht dieser Mensch? Ist es eine
Frau oder ein Mann? Geht sie oder er freiwillig, oder ist dieser
Mensch vertrieben und auf dem Weg in eine neue Heimat? Ist der
Weg ein Ziel? All diese Fragen stellt sich das „Kino im
Kopf“. Die Antworten muss sich jeder selber geben. * * * Surreale
und märchenhafte Züge kennzeichnen seine Bilder. Zarte
Wesen mit überlangen Körpern wirken wie traumverloren
in einer Umgebung, die ebenfalls mit der Wirklichkeit wenig
Ähnlichkeit aufweist. (...) Feine Gesichter charakterisieren
die Damen, denen mal eine Katze, mal ein Buch als Attribut gegeben
wird. Die Farbpalette weist eher erdige Töne auf, was dem
Ganzen auch einen naturhaften Charakter verleiht. * * * Zwischen
Breughel und Surrealismus sind die Bilder von Adam Michnia angesiedelt.
* * * Adam
Michnia bevorzugt für seine Bilder fantastisch-skurrile
Themen. Dabei sind es oft die Details, wie hier die aufgestellten
Ohren eines Hundes, die als Trichter gestaltet sind (...) Neben
dieser karikaturhaften Betonung des Merkwürdigen, kennzeichnet
seine Bilder auch eine traurige Poesie. „Fatum zeigt eine
zierliche Schicksalsgöttin, die in einem nicht näher
definierten Raum wie verloren still ihren Faden knüpft. * * * (Adam Michnia) arbeitet mit verschiedenen Medien: kleine Skulpturen aus Ton, Öl auf Leinwand oder Kohlezeichnungen auf Papier. „Wir haben keine Angst vor Literatur, wir erzählen gerne Geschichten“, so Adam Michnia, dessen Stil handwerklich von den Altmeistern beeinflusst ist.
©
Urheberrechte bei Adam Jan Michnia
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